Case /03 · 2026

Papa Oro's

Das einzige philippinische Familienrestaurant der Region hatte mehr verdient als ein englisches Template. Zwei Markenwelten, sieben Seiten, und der Wow-Effekt liegt auf dem Teller.

KundePapa Oro's GmbH
Baden AG · 4 Standorte
LeistungenMarkenidentität · Web
Content · SEO · Recht
StackAstro · GSAP · GloriaFood
Schema.org · Pages CI
StatusKonzept
papa-oros Konzept

Gegeben

Eine Website, die keine der drei Fragen beantwortete, die jeder Gast stellt.

Was kocht ihr, wo seid ihr, warum ihr? Das alte englischsprachige Template hatte auf nichts davon eine Antwort. Wer «Restaurant Baden» googelte, fand die Konkurrenz.

  • /aÖffnungszeiten: nirgends. Die meistgesuchte Information eines Restaurants fehlte schlicht.
  • /bDie Speisekarte: 21 grosse JPEG-Scans, auf dem Handy kaum lesbar. Seitengewicht über 10 MB.
  • /cDie lokale Suche lief leer: keine strukturierten Daten, eine Meta-Description aus sieben Wörtern, 48 leere Alt-Texte.
  • /dDie deutsche Fassung war eine ungeprüfte Maschinenübersetzung. Die Desserts standen unter «Wüste»: gemeint war der Nachtisch, nicht die Sandwüste. Und aus der hauseigenen Kaffeemarke Kape Hiraya wurde «Kap Hiraya».
  • /eKape Hiraya selbst kam auf der Website überhaupt nicht vor.

Beweis

Salo-salo: gemeinsam essen. Die Identität baut auf dem gedeckten Tisch: Reisweiss als Grund, tiefes Ube-Violett als Stimme, Mango und Adobo für den Appetit. Kein Bambus-Ornament, kein Rot-Gold. Das einzige philippinische Familienrestaurant der Region braucht kein Kostüm: Der Unterschied ist echt, also kann die Marke ruhig bleiben.

Startseite von Papa Oro's: «Komm hungrig.» in tiefem Ube-Violett neben Chicken Adobo auf Reis
01 · Papa Oro's: der Tisch ist gedeckt SCROLLEN
Seite von Kape Hiraya: die eigene grüne Welt der Kaffeemarke
02 · Kape Hiraya: eine zweite Welt im selben System Q.E.D.

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Inhalt schlägt Mechanik.

Die ersten Entwürfe jagten Scroll-Signaturen: ein drehender Teller, gescrubbtes Video, gepinnte Szenen. Gerendert und beurteilt, scheiterten alle am selben Test. Sie wirkten wie Effekte. Ich habe sie gestrichen und den Mut in den Inhalt verlegt: eine eigene Bildstrecke der Gerichte, art-directed nach einem einzigen Bildsystem, damit sechs Hero-Gerichte wie ein einziges Shooting wirken. Der Wow-Effekt gehört auf den Teller.

Story-Seite auf dem Handy: die Geschichte der Familie mit warmer Fotografie

Die Geschichte, in der Sprache der Gäste: Deutsch zuerst, englische Fassung vorbereitet.

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Was der Astro-Build ausliefert, Seite für Seite

Ein statischer Astro-Build: sieben Seiten aus einem BaseLayout und einer Token-Quelle, ausgeliefert als reines HTML und CSS, ohne Framework-Runtime im Browser. Die vollständige Karte in CHF als strukturiertes HTML. Reservation und Take-away pro Standort in zwei Klicks über GloriaFood. Sechs Schema.org-Entitäten, Canonical, Sitemap, Bilder als WebP. Jede Seite unter dem Budget von 1.5 MB, die Startseite bei 1.5 MB samt allen 18 Bildern der Gerichte; die alte Website wog über 10 MB pro Seite.

Speisekarte auf dem Handy: lesbare, strukturierte Karte mit fixierter Kategorien-Navigation

Von 21 JPEG-Scans zu einer Karte, die man unterwegs tatsächlich lesen kann.

Q.E.D.

Komm hungrig Konzept ansehen